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VATER, ABGESAGT
Tragikomödie von Florian Zeller

«Ein intim packendes Drama über Demenz»

Das aufwühlende Stück handelt von einem alten, an Alzheimer erkrankten Mann. André, für den sich der Alltag mehr und mehr in ein verwirrendes Labyrinth verwandelt, ist auf der Spurensuche nach sich selbst. Da seine Wahrnehmung sich jedoch immer mehr verschiebt, gerät er in eine Welt, in der seine Biografie nicht mehr gilt, weil die Welt, in der sie entstanden ist, nach und nach erlischt...

Das Besondere an Vater ist die ungewöhnliche Erzählstruktur. Geschildert wird die Handlung aus der Erlebniswelt des zuneh- mend verwirrten 80-Jährigen: Durch diesen hinterhältigen Trick des französischen Erfolgsautors wird der Zuschauer emotional an die Hauptperson gebunden, erlebt mit ihr dieselben Momente des Glücks, teilt mit ihr das Ausgeliefertsein, erfährt mit ihr die unbegreifbare Veränderung von Personen und Dingen und kann wie sie immer weniger unterscheiden: Was ist Realität, was Wahn oder Wunschvorstellung, was Halluzination oder fixe Idee?

Florian Zeller gelingt es, das traurige Thema mit komödiantischer Dynamik zu verweben.

2014 wurde das Stück mit dem Prix Molière aus- gezeichnet, der höchsten Auszeichnung, die ein Autor in Frankreich erhalten kann.


Regie: Marcus Ganser
Ausstattung: Craig Lucas
Dramaturgie: Martina Kullmann
Technische Leitung, Licht: Bertram Kohlhofer
Spiel: Ernst Wilhelm
Lenik, Irene Christ, Benjamin Kernen, Juliane Köster, Tim Niebuhr, Maja Müller

Schauspielbühnen Stuttgart
Eurostudio Landgraf

Deutsch
Annette und Paul Bäcker



Einführung mit Benjamin Kernen um 18.45 Uhr



Aufführungsdauer ca. 1 ¾ Stunde mit Pause
Ort:
Visp
Daten:
07.04.2020 - 07.04.2020
(19:30 )
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Lokalität:
Kultur- und Kongresszentrum La Poste
Weitere Angaben:
Juli 2020
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